Reserven bilden, aber welche?

Das ist ein alter Taktik-Grundsatz. Immer Reserven bilden. Klingt erst mal nicht spektakulär – aber wenn ich mir das nochmal genau anschaue, dann wirft das doch einige Fragen auf. Klar, in der Taktik nehme ich einzelne Truppenteile oder ähnliches heraus und nehmen sie in die Reserve. Dort bummeln die aber nicht ab, sondern sind mit klaren Aufträgen versehen, auf die sie sich vorbereiten müssen.

Wenn ich das mal auf mich als Mensch übertrage, dann sollten wir auch Reserven angelegen – aber welche? Brauche ich eine Fett-Reserve für schlechte Zeiten? Oder eher eine Leistungsreserve? Ich schlage mich gerade (zum ersten Mal seit Jahren so richtig) mit einer Grippe rum. Und ich habe in der letzten Woche fast 3 Kilo abgenommen. Der eine oder andere mag da Schmunzeln, habe ich doch genug „Bio-Pren“, so dass das eigentlich garnicht weiter auffällt 🙂

Aber was ich wirklich merke, ist, dass ich eigentlich trotz aller schwächenden Umstände doch noch relativ fit bin. Klar hänge ich bei Fieber voll in den Seilen, aber wenn es wieder weg ist, dann geht es mir relativ schnell wieder gut.

Womit hängt das zusammen? Nun, ich denke einserseits mit der Tatsache, dass ich viel mehr Sport mache, als in den vergangenen Jahren. Wann immer möglich, drehe ich morgens eine Runde auf dem Rad bzw. bei der jetztigen Witterung gehe ich vor der Arbeit noch ins Fitness-Studio. Auch bei der Ernährung gehe ich viel mehr in die Präsenz, als früher.

Das alles führt bei mir zu einer Leistungsreserve und ich merke, dass die mir viel besser tut als die Fett-Reserve, die ich auch noch habe. Somit ist für mich klar, dass ich mir hier diese Leistungs-Reserve erhalten muss und auch in anderen Bereichen nach passenden Leistungs-Reserven suchen werde.
Was sind solche anderen Reserven? Spontan fallen mir da Fitness, Zeit für der Familie und auch ruhige Zeiten ein. Also alles Dinge, die eine positive Qualität/Resonanz haben und zielgerichtet sind.

Ich möchte/werde mir diese gerne als Reserven anhäufen!

Cheers
Stephen

Bücher – manchmal ist das schon wirr …

Kleiner Einschub zum Thema Bücher und wie sich diese über die Zeit verändern… Oder zumindest die Wahrnehmung dieser.

Zwei Bücher haben mich in den letzten Monaten sehr verblüfft. Das eine hatte ich vor Jahren (Jahrzehnten!) gelesen und mich damals ganz gut motiviert gefühlt. Es ist Allan Carrs „Endlich Wunschgewicht“. Ich habe es mir nochmal bestellt und kann es nicht mehr empfehlen. Das werden unwissenschaftliche Themen (dessen ist er sich bewußt) mit Kreationismus verschwurbelt. Ist mir damals nicht aufgefallen, aber geht gar nicht mehr, echt nicht!

Wohingegen ich von Manuel Geissendorfs „Geh kacken wenn Du musst und scheiß auf den Rest“ herzlich positiv überrascht wurde! Wenn auch auf die Dauer das verwendete Bild etwas abgenudelt wird, so ist die Metapher doch sehr gut gewählt und ich kann jedem das kurzweilige Buch nur empfehlen.

Resonator wider Willen

Auch wenn es hier im Blog die letzten Monate ruhig war, läuft das Projekt natürlich weiter. Dennoch möchte ich heute meine Gedanken zum Thema Schwingung und Resonanz niederschreiben.

Das klingt erst mal etwas esoterisch, ist aber eigentlich ein sehr gut geeignetes Bild, um Interaktionen zwischen uns darzustellen.

Um das Gedankenexperiment mitmachen zu können, einigen wir uns darauf, dass es sich für mich stellt so darstellt, dass jeder Einzelne in einer ganz persönlichen Schwingung unterwegs ist. Diese äußert sich in Emotionen, der Kommunikation, der Gestik und allen anderen menschlichen Züge, die wir so in unserem Repertoire haben.
Das sind dann ganz eindeutige Sachen, wie die Betonung in der Sprache, offene gezeigte Gefühle (Wut, Trauer, Freude, etc.) – aber auch die Kommunikation zwischen den Zeilen, also etwa der nicht gesetzte Blinker, der Unterton im Telefonat, ein Blick und so weiter… Ich möchte dabei aber auch explizit erwähnen, dass dies auch positive Dinge sein können. Es geht nicht darum, nur das Negative anzusehen – es geht um alle Bereiche! „Resonator wider Willen“ weiterlesen

Selbstvertrauen & Selbstbewusstein

Diese beiden Worte kenne ich doch eigentlich ganz genau – denke ich so vor mich hin. Und mich selbst kenne ich auch genau – denke ich so weiter vor mich hin…

Die deutsche Sprache fasziniert mich immer wieder, weil die Worte häufig viel genauer und aussagekräftiger sind, als ich sie so gemeinhin verwende. Das kennst Du doch sicher auch, dass man die Worte zwar vermeindlich bewusst wählt, sie aber selten wirklich im Kern mal ansieht, oder?

Aus der aktuellen Situation in unserem Umfeld kommt mir immer wieder das Wort Vorurteil aus dem Mund. Dieses kleine, schnell dahingesagte Wort beinhaltet aber so viel! Es beschreibt ganz treffend die Tatsache, dass etwas oder jemand verurteilt wird, bevor die Details oder Zusammenhänge bekannt sind. „Selbstvertrauen & Selbstbewusstein“ weiterlesen

Das Jahr ist rum – Ergebnis und Ausblick

Es ist jetzt tatsächlich schon das Jahr rum, das ich mir für dieses Projekt eingeräumt habe. Der Untertitel ist ja „was ein Jahr verändern kann“.

Ja, hat sich denn etwas verändert? Und wenn ja, was und wie und warum?

Offiziell war das ja am 01.07. schon durch und ich habe mit jetzt eine Woche Zeit genommen, um das für mich nochmal komplett Revue passieren zu lassen. Dieser Blog ist ja nur ein Teil der Aufzeichnungen, die ich gemacht habe. Viele Dinge habe ich handschriftlich in einem Notizbuch erfasst – weil ich einfach gerne auf einem weißen Blatt Papier mit Bleistift schreibe und dabei auch Skizzen zeichnen kann. „Das Jahr ist rum – Ergebnis und Ausblick“ weiterlesen

noch’n Review …

Der geneigte Leser hat es ggf. festgestellt, dass das mit den monatlichen Reviews (zumindest hier im Blog) nicht mehr so ganz linear läuft… Warum das so ist, ist auch Teil dieses Beitrages.
Vorneweg gleich mal die gute Nachricht, das Projekt läuft natürlich noch! Die fehlende Reviews werden in diesem hier zusammengefasst. „noch’n Review …“ weiterlesen

Achter Monatsreview

Sind das jetzt wirklich schon acht Monate? Oder erst? Irgendwie wird mir (nicht nur im Zuge dieses Projekts) klar, wie schnell und doch auch gleichzeitig umfassend die Zeit an mir vorbeizieht. Wobei „vorbeiziehen“ eigentlich ja nicht stimmt – ich bin ja mittendrin und Teil des Ganzen…

Trotzdem ist es manchmal geradezu surreal, wenn ich mir die Blogeinträge der letzten Monate so ansehe und gleichzeitig auch Bilder die sich so auf dem Handy ansammeln. Das kommt mir dann vor wie aus einem anderen Leben – aber ich weiß, dass das nicht nur mir so geht 😉

So viele Dinge schwirren mir im Kopf herum und möchten von mir gerne strukturiert eingefangen und sortiert werden… Aber alles zu seiner Zeit.

Nachdem ich jetzt zum März den Job wechseln konnte, tritt langsam auch wieder eine gewisse Ruhe und Entspannung ein – einfach weil der Schritt jetzt abgeschlossen ist. Gleichzeitig freue ich mich auch wirklich auf kommende neue Aufgaben und die Menschen, denen ich da begegnen werde.

Ich bin da ja eher so, dass ich Entscheidungen mit Bedacht und einer guten Portion Bauchgefühl treffe – aber wenn sie dann mal getroffen sind, möchte ich sie auch gerne umsetzen. Klar gibt es vertragliche Absprachen, zu denen stehe ich auch – sonst hätte ich den Deal ja nicht gemacht. Allerdings bleibt eben nicht immer alles ceteris paribus … Dann bin ich hin- und hergerissen zwischen den eigenen Interessen und der Frage, ob das alles noch im Rahmen stattfindet? Knifflig – und immer ein Einzelfall…

Ich werde das mal sacken lassen und ggf. kommt da noch ein Nachbrenner dazu 🙂

So, jetzt gehe ich in die Sonne

Stephen

Peace, Bruder! – oder die Magie der friedlichen Begegnung

Ein Thema, das mich und uns alle eigentlich rund um die Uhr begleitet und mehr Beachtung erfahren darf, ist die Art und Weise, wie wir anderen begegnen.
Es ist dabei völlig egal, ob wir den anderen kennen oder nicht!

Ich ertappe mich manchmal dabei, dass ich andere auf Grund von Erfahrungen aus der Vergangenheit einsortiere und meine Haltung entsprechend kalibriere. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich die Person schon (lange) kenne oder noch nie gesehen habe. Viele Menschen schlüpfen da auch in eine Maske/Verkleidung, um ein bestimmtes Bild an die Umgebung zu transportieren – und das Umfeld nimmt das auch gerne als Kategorisierung an. Ein guter Deal? Alle zufrieden? Nein, denn diese Verkleidungen und die damit verknüpften Emotionen sind einfach zu subtil und ganz klassische Vor-Urteile. Das ist aber nicht gut und verursacht regelmäßig Stress und Ungleichgewichte. Vor allem aber verhindert es die klare Wahrnehmung des anderen. Das spielt in beide Richtungen, da ich mich selbst ja auch einschränke in meiner Wahrnehmung. „Peace, Bruder! – oder die Magie der friedlichen Begegnung“ weiterlesen

Siebter Monatsreview

Der siebte Review fällt kurz aus und soll ein kleines Status-Update sein.

Da ich zur Zeit viele Dinge im persönlichen Umfeld pflege und auch viele Gedanken, die mir diesen Monat wichtig sind, mit einem eigenen Artikel hier darstellen werde.

Die nächsten Tage werden hier mehrere Artikel zu den Themen „Frieden als initiale Grundlage jeder Begegnung“, „wie lerne ich jemand eigentlich kennen“ und „Werterahmen/Referenzsystem“ entstehen.

PS: Ich habe mir endlich mal das 10-Finger-Schreibsystem beigebracht und bereite mich gerade auf meine nächste Citrix-Zertifizierung vor.

Cheers

Stephen

heul doch … und alle anderen Emotionen auch, bitte!

Lass doch die Emotionen mal zu, Alter! Die zeigen dir dein wahres Ich – und lass dir das jetzt nicht gleich wieder vom Ego schlau reden!

Das ist mein Motto für die Zukunft – denn in meinen Emotionen liegt auch meine Zukunft und damit auch ich selbst.

Ich bin doch ein emotionales Wesen und alle wirklich wichtigen Entscheidungen in meinem Leben habe ich auf der Basis eines (in der Regel guten) Gefühls getroffen. Diese innere Radar leistet mir doch eigentlich immer gute Dienste – warum nutze ich das nicht konsequenter? Gute Frage …
„heul doch … und alle anderen Emotionen auch, bitte!“ weiterlesen